Wer sich dem Flughafen nähert, kann die Reihe in der Nähe der Shell-Tankstelle kaum übersehen: auf dem Seitenstreifen, im Gras, am Grabenrand stehen die Autos dicht hintereinander. Kein Parkplatz, keine markierten Stellflächen, keine Schranke, keine Kamera – die Leute stellen ihr Auto einfach dort ab, viele für eine ganze Woche, bevor sie in den Flieger steigen.
Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: Das Parken ist einer der Posten, die sich vor einer Reise am leichtesten streichen lassen. Es lohnt sich aber, genau zu überlegen, was Sie damit sparen – und was Sie dafür aufgeben.
Das Parken am Grabenrand ist aus genau einem Grund gut: Es ist kostenlos. Das gilt allerdings nur so lange, wie nichts passiert – deshalb lohnt es sich, das Risiko danebenzustellen.
Ein typischer Aufenthalt von vier bis fünf Tagen auf einem Flughafenparkplatz ist ab 9.000–10.000 HUF zu haben – die aktuellen Preise können Sie jederzeit im Preisvergleich der Parkplätze nachsehen. Ungefähr so viel sparen Sie am Straßenrand. Dagegen kann allein eine nachlackierte zerkratzte Tür oder eine ersetzte Seitenscheibe ein Vielfaches davon kosten.
Die Rechnung lautet also nicht 9.000–10.000 HUF gegen null. Das Parken am Grabenrand ist im guten Fall tatsächlich null – im weniger guten Fall aber schnell ein Posten von hunderttausend Forint. Und welcher der beiden Fälle eintritt, entscheiden nicht Sie.
Ein Parkplatz mit Zaun, Schranke und Kameras ist dagegen kalkulierbar: Sie wissen vorher, dass Sie einen Platz haben, Sie wissen, was er kostet, jemand ist für das Auto verantwortlich, während Sie weg sind, und der Transfer bringt Sie direkt zum Terminal – Sie müssen nicht mit dem Gepäck in den Bus steigen. Vor der Abreise vergleichen Sie in wenigen Minuten die Preise und Leistungen der Parkplätze in Flughafennähe – und denken danach im Urlaub nicht darüber nach, ob mit Ihrem Auto alles in Ordnung ist.